AWG Uhldingen-Mühlhofen                                              Aktive Wählergemeinschaft Uhldingen-Mühlhofen
Bürgernah und Vertrauensvoll

Kommunalwahl auf der Zielgeraden 

Mit ihrerm Wahlversprechen, dem Beginn eines transparenten und offenen Dialogs mit der Bürgerschaft unserer Gemeinde hat die "aktive Wählergemeinschaft" erste Informations-Akzente mit dem Erscheinen ihrer Homepage umgesetzt. Innerhalb der zu Ende gehenden Wahlperiode haben wir Sie liebe Bürgerinnen und Bürger dabei unter der Rubrik "Aktuelles" über unterschiedliche Themen die unsere Gemeinde betreffen informiert.                                                                       Unter der Rubrik "Unsere Ziele" konnten Sie sich über unser Wahlprogramm, welches wir auch anhand eines Fleyers verteilen, informieren und Ihre Meinung dazu bilden.                                                                                                                                              Mit der Rubrik "Wir über Uns" haben wir die fünf wichtigsten Gründe AWG zu wählen im Detail aufgeführt. Über das aktuelle Gemeindegeschehen werden wir selbstverständlich auch nach den Wahlen weiterhin ausführlich auf unserer Homepage berichten. 

Wir würden uns sehr freuen, wenn unsere Vorstellungen in einer zukünftig auf Transparenz, Offenheit und Nachhaltigkeit ausgerichteten Gemeinderatsarbeit hin zu wirken auch ihren Vorstellungen entsprechen und bitten Sie daher bei der Wahl zum Gemeinderat um Ihre Stimme.

Die aktive Wählergemeinschaft möchte sich an dieser Stelle über die in der Öffentlichkeit positive Wahrnehmung, welcher dieser jungen Liste entgegen gebracht wurde, herzlich bedanken.                         

Zweierlei Maß?

 Werden Privatpersonen und Kommunen bei den Behörden hinsichtlich Bautätigkeit (Außenanlagen) mit zweierlei Maß gemessen?

Diese Frage stellen sich derzeit zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde, die die Arbeiten an den Neuanlagen in Unteruhldingen verfolgen. Jede Privatperson, die Stellplätze oder einen Neubau erstellen will, wird seitens der zuständigen Behörden vorgeschrieben, diese Flächen nicht zu versiegeln oder Regenwassergebühr an die Gemeinde zu entrichten. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass die Stellplätze, Wege oder Terrassen mit einer wassergebundenen Oberfläche oder mit wasserdurchlässigem Pflaster zu versehen sind. Für die Neugestaltung des Hafenbereichs in Unteruhldingen scheinen diese Vorschriften nicht zu gelten. 

Nicht nur  die bisherigen Grünanlagen, um ca. 40 - 50 % verkleinert und durch Wege, Plätze, Rundele oder Betonmauern ersetzt werden, nein, diese Flächen werden auch noch geteert - über die Farbgebung dieser Flächen könnte man ebenfalls diskutieren - also versiegelt. Wo werden die "Ausgleichsflächen" für diese Versiegelung von der Gemeinde nachgewiesen?  Hier hüllt man sich in Schweigen, Hauptsache es wird pflegeleicht. Dies sollte auch nicht vergessen werden, man hat weniger und kann somit Gemeindegärtner sparen, den Rasen- und Rabatten pflege ist teurer als Säubern von geteerten Wege - und Platzflächen, welches mit einer Kehrmaschine durchgeführt werden kann. 

                                                                                                                                                                                              Ein Beitrag von R. W. B. sen., 21.05.2019

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Renaturierung einer zerstörten Idylle, mehr Uhldingen, weniger Beton

Das ursprüngliche Schrebergartenareal im Öschle  nahe der B31 wurde aufgrund der beschlossenen Planung eines Neubaugebietes entpachtet. Viele Hobbygärtner-Betreiber verloren dabei Ihre mit Herzblut bewirtschafteten Parzellen.          Wie wir alle wissen, war dieses Areal für angeblich bezahlbaren Wohnraum für junge Familien gedacht.                                              Aber auch dieses selbst im Gemeinderat höchst umstrittene Vorhaben wurde erst dann fallen gelassen, nachdem die nachgewiesenen Geräuschpegel der B31 trotz zwischenzeitlich erstellter Schallschutzwand nicht den gewünschten Lärm-Minderungserfolg gebracht haben. Damit sollten jetzt auch die letzten Baubefürworter endlich zur Einsicht gelangen, dass sich dieses Areal als Bebauungsgebiet allein schon aus gesundheitlichen Gründen als völlig ungeeignet erwiesen hat.                  Dagegen wäre eine Rückbesinnung auf den Erhalt des ursprünglichen Schrebergartenareal, Heimat für Pflanzen, Insekten und Vögel ein mutiger Schritt in die richtige Richtung. 

Nun liegt dieses ehemalige Schrebergarten- Biotop leider als Brache da, für die sich niemand mehr zuständig zu fühlen scheint.  Auch in Protokollen  der öffentlichen Gemeinderatssitzungen wird vergeblich danach gesucht.                                              Im Falle einer Gemeinderatsbeteiligung wird sich die AWG mit Nachdruck dafür einsetzen, dass diese ökologisch wertvolle Brache wieder ihrem  ursprünglichen Zweck zugeführt und bewirtschaftet wird.  Überlegenswert wäre, hier den entpachteten Gartenliebhabern zumindest ein Wiedergutmachungs-Pachtangebot zu unterbreiten.  Denkbar wäre auch, jungen einheimischen Familien gegen vernünftige Pachtgebühren die Möglichkeit einzuräumen, ihre gärtnerischen Neigungen dort zur Entfaltung kommen zu lassen.

Dieses Areal leistet als kleine grüne Lunge darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität und somit zu einem mehr an Lebensqualität in unserer Gemeinde.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 Beitrag von Anne Häußermann, 20.05.19

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"Luxus Kontra Infrastruktur" in Uhldingen-Mühlhofen

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"Für weitere Fragen zur bestehenden Infrastruktur wenden sie sich bitte an den amtierenden Bürgermeister bzw. an den noch amtierenden Gemeinderat"


Stimmen für die AWG

Seit 11. Mai sind die Werbeflyer der zugelassenen Gemeinderats-Wahllisten unter den Bürgern verteilt. Auffallend ist bei den Listen, welche aktuell im Gemeinderat vertreten sind, die, immer vor der Wahl fast gleichen, nicht näher erklärten Wahlkampf-Versprechungen. Diese lauten: Wir sind für Transparenz, Verbesserung der Infrastruktur, bürgerfreundlichen und nachhaltigen Tourismus, lebendige Ortskerne, Einkaufsmöglichkeiten in allen 3 Ortsteilen und vieles mehr. Die Versprechungen sind alle gut, nur muss man sie auch mal einlösen.

Diese Fraktionen entpuppen sich mehr und mehr zu einer Einheitsfraktion, einer gefühlten und geführten “Bürgermeister-Fraktion”. Daraus resultieren dann die einstimmigen Ratsbeschlüsse, die vielen nichtöffentlichen Sitzungen, in denen auch Entscheidungen getroffen werden, natürlich am Bürger vorbei.
Nun tritt eine neue Gemeinderats-Wahlliste an, die Aktive Wählergemeinschaft (AWG). Die Kandidaten/-innen der AWG sind keine Partei, kein Verein. Ihre Vorstellung und Programme haben sie klar veröffentlicht. Sie werden keiner “Bürgermeister-Fraktion” beitreten, sondern setzen vielmehr auf einzelne Gemeinderäte, die bürgernahe Entscheidungen mit herbei führen.
Für diesen frischen Wind, Abbau von Bürgerfrust, Veränderungen bei Ratsbeschlüssen etc. braucht die AWG die Stimmen der Bürger/in. Nur mit den Stimmen der Bürger kann die AWG darauf hinwirken, dass der Gemeinderat wieder die Kontrolle über die Verwaltung bekommt und dabei eigene Vorstellungen und Schwerpunkte setzt.
                                                                                                                                                                                        Ein Beitrag von B.B., 15.05.2019

Wahlprogramm der SPD Uhldingen-Mühlhofen   

Am 16.04.2019 erschien im Südkurier ein Artikel über die SPD des Ortes unter der Überschrift „Neuer Vorsitzender bei der SPD“.                            

Dort hebt dieser  im Wahlprogramm Zitat: Ein besonderes Anliegen der SPD sei es, mehr Transparenz  bei Entscheidungen zu schaffen und die Bürger daran zu beteiligen. Wie bitte?    Bis zum heutigen Tag sitzen zwei Genossinnen/Genossen am Ratstisch der Gemeinde.                                                                                           

Dort gab es doch hinreichend  Gelegenheiten sich für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung einzusetzen.                                   Hätten sie in der vergangen Legislaturperiode nachweislich mit mehr Transparenz gepunktet, bräuchten  sie diesen Begriff in ihrem Wahlprogramm ja auch nicht besonders hervor zu heben, tun sie aber.   

Jetzt, kurz vor den Kommunalwahlen, scheinen sie mit ihrem besonderen Anliegen ihre eigenen Transparenz-, Kommunikations-und Informationsdefizite gegenüber den Bürgerinnen und Bürger analysiert zu haben.                                                                                              

Verehrte Genossen, schauen sie sich doch ruhig einmal den mutigen Vorschlag der AWG unter dem Titel „Transparenz und offene Kommunikation“,  der vielen Bürgern aus dem Herzen spricht, auf deren Homepage unter „Aktuelles“ an.                         Fassen sie sich ein Herz und schließen sich diesem klar formulierten Vorschlag der AWG an. Sie werden letztendlich von den Bürgerinnen und Bürger daran gemessen, ob ihr im SK öffentlich abgegebenes Bekenntnis, zukünftig für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung zu sorgen, auch Taten folgen werden.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    Ein Beitrag von M.H., 10.05.2019

AWG, neue Gesichter im Gemeinderat?

Mit Blick auf die Flyer der unterschiedlichen Parteien und Gruppierungen stellen sich bis auf wenige Ausnahmen die noch amtierenden Gemeinderätinnen und Räte zur Wiederwahl. Für dieses Ehrenamt haben darüber hinaus neu hinzu gekommene Bürgerinnen und Bürger ihre Kandidatur bekundet.
Mit der „Aktiven Wählergemeinschaft AWG“ stellt sich erstmalig eine weitere Gruppierung zur Wahl. Im Vorfeld konnte diese Gruppierung zuvor die öffentlichen Gemeinderatsitzungen verfolgen, wobei der Hauptamtsleiter viele Beschlüsse aus nicht-öffentlichen Sitzungen verkündete, die den zuhörenden ohne Vorkenntnisse vor vollendete Tatsachen stellte.
Dem Verständnis  der AWG widerspricht dieser intransparente Umgang.  Die Zeiten von Beratungen und Beschlüssen hinter verschlossenen Türen, wie diese in den zurück liegenden Jahren von Bürgermeister und Gemeinderat praktiziert wurden und immer noch werden, müssen zukünftig mit der Besetzung des neuen Gemeinderates  öffentlich und transparent diskutiert werden, damit der Bürger die Entscheidungsfindung nachvollziehen kann. Bürgermeister als auch Gemeinderat
wurden von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt, ihnen die Verantwortung übertragen und zugleich Rechenschaft über ihr Tun und Handeln abzulegen. Uhldingen-Mühlhofen waren einmal voneinander selbstständige, unabhängige Orte.                                    

Vor rund 47 Jahren haben beim Zusammenschluss dieser drei Gemeinden die Gründungsväter dabei allergrößten Wert arauf gelegt, die örtliche Gemeinschaft zu stärken und mit Leben zu erfüllen.
Wie sieht die Realität heute aus?
Aufgrund zurückgehender bzw. fehlender Infrastruktur (Bäckerei, Sparkasse etc.) in den Teilorten Unteruhldingen und Mühlhofen verabschiedet sich auch ein Stück Lebensqualität. Die Infrastruktur in den Teilorten zu verbessern wäre eine sinnvollere Investition gewesen, als in das Luxusprojekt mit der Neugestaltung der Ostmole und des Hafenbereiches zu investieren.                                       
Das sind doch die dringend zu erledigenden Aufgaben einer Daseinsvorsorge, die den zukünftigen Gemeinderat beschäftigen werden.                                                                                                       
Die Zeiten schöner Worte wie Leuchttürme, Paradiesgarten etc. werden bald vorbei sein. Stetige Neuerungen  und vielfältige Maßnahmen werden den Gemeindehaushalt in den kommenden Jahren gewaltig belasten. Die Frage wird beantwortet werden müssen, wer sich darüber Gedanken gemacht hat wie dies bezahlt werden soll. Der Bürgermeister sicher nicht, da er anscheinend keine dritte Amtszeit anstreben möchte.                                                                                                        
Hier wird die sehr zu begrüßende neue Doppik allen Verantwortlichen und der Bürgerschaft Klarheit aufzeigen was möglich bzw. notwendig ist, was die Gemeinde überhaupt machen kann, wie es um die Finanzen und das Wirtschaften der Gemeinde überhaupt aussieht.                                             
Den in Uhldingen-Mühlhofen zur Verfügung stehenden Flächen für den Wohnungsbau sind Grenzen gesetzt, die nicht überstrapaziert werden sollten.                                                                                 
Uhldingen ist eine Seegemeinde mit einer herrlichen Umgebung die Jahr für Jahr viele Touristen beherbergt und daher ein wichtiger Wirtschaftsfaktor darstellt. Darum ist es nicht von Vorteil, wenn Innerorts jede noch so freie Grünfläche zugebaut wird, was weder dem Klima noch dem Erscheinungsbild des Ortes zum Vorteil gereicht. Deshalb gilt: auch mal Nein sagen.  Zu weniger Beton und zu mehr Uhldingen.                                                                                                              
Die Gäste lieben den See über alles, aber auch den dörflichen Charakter, der ihnen Entschleunigung bietet.                                                                                                                         
Deshalb nehmen wir das Motto AWG der neuen Gruppierung Aktive Wähler-Gemeinschaft und deuten es um in "Alles wird Gut - denn nichts ist so gut, dass es nicht noch besser werden kann.
                                                                                                                                                                 Ein Beitrag von Rudolf Butterweck, 09.05.2019


Schreckgespenst Doppik ?

Der Landtag von Baden-Württemberg hat am 22. April 2009 im Rahmen des Gesetzes zur Reform des Gemeindehaushaltsrechts die Umstellung der Kommunalhaushalte auf die Doppik beschlossen, die spätestens 2020  alle Kommunen in BW umzusetzen haben.                            
Was bedeutet das Wort „Doppik“? Unter diesem Kunstbegriff aus der Betriebswirtschaftslehre, abgekürzt „Doppik“ ist die doppelte Buchführung in Konten bzw. in Kommunen/Körperschaften zu verstehen.
Die Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen ist dieser Aufforderung gefolgt und hat die bisherige Buchführung   der Kameralistik mit der Umstellung zum 01.Januar 2019 auf „Doppik“ umgesetzt.

Am 13. Januar 2019, anlässlich des Neujahrsempfangs hat Bürgermeister Edgar Lamm (vormals Realschullehrer für Gemeinschaftskunde und Geschichte) in seiner Rede seine Sichtweise zum Thema Doppik zu Gehör gebracht. Zitat aus seiner Rede:
„Ich bin kein Freund der Doppik. Wir haben am 1. Januar umgestellt, aber erlauben Sie mir auch ein paar
Tage nach der Umstellung noch meine Meinung dazu ganz salopp sagen zu dürfen: „Die Umstellung von der Kameralistik auf Doppik ist einfach nur ein großer Mist!“                
Bei der Stadt Friedrichshafen scheint man dies völlig anders zu sehen. Auf der Homepage der Zeppelinstadt ist als Vorwort zum Haushalt 2019 nachzulesen, dass man dort die Übernahme der kameralen Haushaltszahlen für 2019 als die neue, betriebswirtschaftlich bessere Form ansieht.  Aufgrund der verbesserten Transparenz gegenüber der herkömmlich angewandten Kameralistik verschaffe man sich einen genaueren Überblick über das vorhandene Vermögen, den Werteverzehr sowie über die Kosten und Erlöse der  kommunalen Leistungen.                   
Ein genauer Überblick über das vorhandene Vermögen, die Schuldenlast und über den Wert der kommunalen Leistungen das sind die Vorteile der Doppik. Damit können finanzielle Spielräume exakter bestimmt und strategische Schwerpunkte genauer gesetzt werden.  In den Mittelpunkt rücken im Wesentlichen der Ergebnishaushalt, der Finanzhaushalt und damit auch künftig die Bilanz der Kommunen.                                                    
Aus den saloppen Äußerungen des Bürgermeisters Edgar Lamm könnte durchaus der Rückschluss gezogen werden, dass Einblicke in die genaue Vermögens-und Schuldenlast möglichst weiterhin vermieden werden sollen, indem man die „Doppik“ verteufelt. Ganz außer Frage steht, dass die Umstellung auf die Doppik (doppelte Buchhaltung) eine
arbeitsaufwendige Sache für die Kämmerer und deren Mitarbeiter darstellt. Als großen Vorteil sehe ich aber an, dass künftig Regelabschreibungen größerer Investitionen buchhalterisch berücksichtigt werden müssen, um wieder Mittel für einen nach Jahren fälligen Ersatzbau oder Ersatzinvestitionen zu haben. Dies sind wir, Verwaltung und Bürger, nachfolgenden
Generationen schuldig, so meine Meinung. Wird ein Gebäude von 3 Mio. gebaut, so heißt dies, dass 60.000 € pro Jahr als Regel - Abschreibung das Ergebnis belasten werden (Nutzungsdauer 50 Jahre).
                                                                                                                                                                Ein Beitrag von Anne Häußermann. 08.05.2019


Erkennbare Politikverdrossenheit bei öffentlichen Gemeinderatsitzungen in unserer Gemeinde                                                       

Wiederholt ist  zu beobachten, dass bei den Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde nur wenig, ja mitunter überhaupt kein Interesse mehr vorhanden zu sein scheint Gemeinderatssitzungen zu besuchen und mit zu verfolgen. Wo liegen die Ursachen für das Desinteresse? Möglicherweise liegt eine der Ursachen darin begründet, dass viele Themen an den Bürgern vorbei in nicht öffentlichen Sitzungen behandelt und die Bürger danach vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Aufgrund fehlender Hinweise zu nicht öffentlichen Sitzungen verwundert es darum nicht, warum sich die Bürger zunehmend frustriert vom Gemeindegeschehen abwenden.                                                                                                                                                                Wäre nicht regelmäßig ein kleiner Kreis von Zuhörern (überwiegend aus den Reihen von AWG Unterstützern) an den Sitzungen zugegen, so würde der Eindruck entstehen, dass der Gemeinderat unter Ausschluss der Öffentlichkeit tagt, obwohl die Sitzung öffentlich ist.  Aus der Zuhörerschaft wird dabei übereinstimmend beobachtet, dass nach Diskussion eines Themas der BM zur Abstimmung ruft und sofort die Beschlussformulierung aus dem Hut zieht.     

 Man fragt sich ungläubig, hat dieser Mann etwa hellseherische Fähigkeiten, dass er die Beschlussformulierung vor der Diskussion und damit vor der Abstimmung vorzubereiten in der Lage ist?  Das  wiederum scheint nur den Rückschluss zuzulassen, dass das Thema bereits in nicht öffentlicher Sitzung behandelt, die Formulierung dort vorbereitet und abgestimmt worden sein muss.  Dieser, von den Zuhörern in öffentlicher Sitzung wahrgenommene Diskussions-Schaulauf, soll scheinbar die Abstimmungsfindung vermitteln, die vermutlich bereits in nicht öffentlicher Sitzung erfolgte.                          Eine Diskussion in öffentlicher Sitzung ohne vorherige Abstimmung in nicht öffentlicher Sitzung würde zur Folge haben, dass der BM gezwungen wäre den Beschlussvorschlag nach Abschluss der Diskussion am Ratstisch zu formulieren, den er dann nicht mehr fertig aus dem Hut zaubern könnte. Der zuhörende Bürger bekäme dadurch einen objektiven Einblick, wie sich das Ratsgremium mit dem Thema, ohne sich vorher abgestimmt zu haben, auseinander setzt und über den Vorschlag abgestimmt wird. Mit dem neuen, transparenten und offenen Stil kann der Gemeinderat (sofern dazu fähig) seinen Beitrag gegenüber der allgemeinen Verdrossenheit der Bürger leisten, damit diese wieder mehr Interesse am Gemeindegeschehen zeigen. 

Schon jetzt dürfen die Bürgerinnen und Bürger darauf gespannt sein, welche Parteien und Gruppierungen sich bei der Zusammensetzung des neuen Gemeinderats an ihr öffentlich abgegebenes Wahlversprechen,  für mehr Transparenz und Offenheit stehen zu wollen, halten und vom bisherigen Kuschelkurs nicht öffentlicher, intransparenter Sitzungen zukünftig Abstand nehmen.                                                                                                                                                          Ein Beitrag von Franziska Denz


Verkauf des alten Schul- und Rathaus Unteruhldingen

Die Pleite im Zusammenhang mit dem Verkauf des Areals und dem damit gescheiterten Bau der Aach  Arkaden im Ortsteil Mühlhofen  sollte für alle verantwortungsbewussten Gemeinderäte ein abschreckendes  Beispiel sein, wenn sie weiterhin die Absicht verfolgen, das alte Schul- und Rathaus verkaufen zu wollen. Das „Mühlhofer Loch“ lässt seit über drei Jahren den Teilort Mühlhofen  zu einem touristischen Schandfleck verkommen. Von den Gästen werden dafür auch noch zwei Euro Kurtaxe abverlangt.
Für den Verkauf des alten Rathauses wurden die infrage kommenden Käufer von den Gemeinderäten in nichtöffentlicher Sitzung ermittelt und beschlossen.                                                                                
Die vom Bürgermeister im Beisein des Gemeinderates vorgestellten Investoren präsentierten ihre Vorstellungen am 03.12.2018  im mit Bürgern prall gefüllten „Welterbesaal“.                                           
Deren Präsentationen gerieten für BM und Gemeinderat  zu einem einzigen Desaster. Es hatten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger zu Wort gemeldet, die mit einer Vielzahl von überzeugenden Argumenten gegen einen Verkauf mit viel Beifall von den Anwesenden bedacht wurden.                                                                                     
Mit dem Verweis auf das „Mühlhofer Loch“ warf ein Bürger in seinem Redebeitrag die zutreffende Frage auf, ob die im Zusammenhang vorgestellter Käufer zuvor einer Bonitätsprüfung vom BM und Gemeinderat unterzogen wurden.                  
Aufgrund vorausgegangener Pleiten würde es nicht verwundern, wenn auch hier  eine Prüfung nicht erfolgt wäre?                     
Erst auf Druck der immer unruhiger werdenden Zuhörer sah sich der BM genötigt  kurzfristig ein Stimmungsbild durch Handzeichenabfrage herbei zu führen.                                                                                     
Mit großer Mehrheit wurden dabei die Präsentationen von den Anwesenden abgelehnt. Die Presse bestätigte dies durch ihre
Anwesenheit und berichtete darüber ausführlich.  Erfreulich ist das Engagement der Bürger, die sich mit nachhaltigen
Ideen weiter vehement für den Erhalt des alten Schul- und Rathauses, eines der letzten Identitätsmerkmale des Teilortes Unteruhldingen einsetzen. Gemeinde eigenes Tafelsilber verscherbelt man nicht ohne Not, wie ein Redner den BM unter großem Applaus ermahnte. Wer wie der BM in seinem 2019 unter Vorbehalt mit nachfolgenden Zahlen des vorgestellten Haushalts, Zitat: mit einer Liquidität von 8,2 Mio. € und eigentlich Anfang 2019 mit wirklichen Rücklagen von 10,93
Mio. € aufwartet, hat mit dem Verkauf dieses wertvollen Objekts unter der mehr als fragwürdigen Begründung “man habe keine eigene Verwendung dafür“ zu Recht gegenüber seinen Bürgerinnen und Bürger ein großes Glaubwürdigkeitsproblem, das auch für den noch amtierenden Gemeinderat gilt.                                  
Hier wünschen sich die Bürger mehr Ideenreichtum  von BM und Gemeinderat. Mit solchen Rücklagen (oder sollten diese womöglich nicht stimmen?) ist eine sinnvolle und vor allem  nachhaltige Verwendung des alten Schul- und Rathauses unter Zuhilfenahme von staatlichem Fördergeld (mit dem sich der BM doch bestens auskennt)  zum Wohle unserer Gemeinde geradezu prädestiniert umgesetzt zu werden.
Unteruhldingen benötigt kein zweites „Mühlhofer Loch“.                       
Die AWG unterstützt dieses historische Identitätsmerkmal der Unteruhldinger ausdrücklich!
                                                                                                                                                                          Ein Beitrag von Erwin Feick, 03.05.2019


Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Anlässlich einer öffentlichen Gemeinderatssitzung bemängelte die Gemeinderätin Frau Kerstin Kaspar (freie Wähler), dass im Zuge der Neugestaltung Ostmole bei einer Auftragsvergabe ihr nur ein pauschaler Betrag vorlag, den Sie ohne eine detaillierte Auflistung der darin enthaltenen Positionen nicht nachvollziehen und damit in Verantwortung ihrer Wähler nicht zustimmen kann. Mit anderen Worten, Frau Kaspar forderte ganz einfach dies kontrollieren zu können, damit der pauschal angegebene Betrag für die Rätin nachvollziehbar und somit ihre Zustimmung bekomme. Für den Zuhörer ein absolut nachvollziehbares Argument der Rätin.                                                                                     
Dies sah ein gewisser Herr Marquart von der CDU Fraktion jedoch völlig anders und belehrte Frau Kaspar dahingehend, dass wir Gemeinderäte Politiker wären und schon der Verwaltung (gemeint war der Ortsbaumeister Zieger) vertrauen müssen.                                                  
Sehr geehrter Gemeinderat Marquart, hier scheinen Sie sich gewaltig zu irren. Der Gemeinderat wurde doch gerade in Vertretung der Bürger als Kontrollorgan gegenüber der Verwaltung gewählt. Die Rätin Frau Kaspar hat sich in Ihrer Funktion als Kontrollorgan geradezu vorbildlich verhalten. Hätten Sie Ihre Kontrollfunktion, beispielsweise mit der Forderung einer Bonitätsprüfung der Pleite gegangenen „Emtec,“ gegenüber der Verwaltung gefordert, so würden Sie jetzt nicht schon über drei Jahre in das „Mühlhofer Loch“ blicken müssen. Aber Sie sind ja Politiker und fühlen sich scheinbar nicht als gewähltes Kontrollorgan der Bürger gegenüber der Verwaltung zuständig. Nach dem „Grundwissen der Kommunalpolitik
Baden-Württemberg“ sollten Sie sich aber zuständig fühlen. Dazu ein kleiner Auszug aus dem Grundwissen Zitat:

Der Gemeinderat als Kontrollorgan Aufgabe des Gemeinderats ist es auch zu kontrollieren, ob der Bürgermeister oder die Bürgermeisterin und die Gemeindeverwaltung ihre Arbeit richtig machen und die Entscheidungen des Gemeinderats ordnungsgemäß umsetzen. Dazu hat der Gemeinderat das Recht, sich Akten vorlegen zu lassen oder der Bürgermeisterin oder dem Bürgermeister Fragen zu stellen, die innerhalb einer angemessenen Frist beantwortet werden müssen.

                                                                                                                                                                                            Ein  Beitrag von B. B., 30.04.2019


Geschäftsschädigender Dauerzustand „Das Mühlhofer Loch“

Vor dem Bodensee-Hotel Kreuz in Uhldingen im Ortsteil Mühlhofen befindet sich das mittlerweile berühmt berüchtigte „Mühlhofer Loch“!  Mit erheblichem finanziellem Aufwand hat unsere Familie seit mittlerweile elf Jahren dieses damals Denkmal geschützte, zum Abbruch verurteilte Gebäude kontinuierlich renoviert, mit einem modernen Anbau erweitert und den Bereich der Außenterrassen aufwendig gestaltet.          

Leider müssen unsere Gäste gerade in diesem Bereich seit drei Jahren auf diesen Schandfleck blicken, der inzwischen zu einem Dauerzustand geworden ist.                                                         
Der Bürgermeister unserer Gemeinde suggeriert seit Jahren schon gebetsmühlenartig, dass sich dieser nicht haltbare
Zustand ändern werde und ein solventer Investor demnächst mit einem neuen attraktiven Bauprojekt startet.                          
Im Vertrauen auf seine Aussage mussten wir schon in den letzten Saisonen unsere Gäste dahingehend vertrösten, dass für
die neue Saison dieser Zustand beendet sein würde. Inzwischen kommen wir in Bezug zu unseren Wiederholungsgästen in
erhebliche Erklärungsnot, was den Verlust unserer Glaubwürdigkeit und damit zum Verlust nicht wiederkehrender
Gäste zur Folge hat.                                                                      
Da die Grenze unserer Geduld und Leidensfähigkeit über den Maßen strapaziert wurde, fordern wir Bürgermeister und
Gemeinderäte auch im Sinne der Mühlhofer Gastgeber auf:
Versuchen Sie nicht weiter mit nicht mehr glaubwürdigenden
Versprechungen uns zu beruhigen und hinzuhalten!                    
Das der BM maßgeblichen Einfluss auf den Insolvenzverwalter hätte, dürfte ziemlich unrealistisch sein, denn mit dem Verkauf des Areals wurden sämtliche Entscheidungsbefugnisse hinsichtlich dieser Insolvenzmasse in fremde Hände übertragen.
Wir erwarten deshalb vom neu zu wählenden Gemeinderat konkrete Lösungsvorschläge, die sich faktisch realisieren lassen.
Unser Kandidat Michael Renfert hat diesen Beitrag als Leserbrief beim Südkurier eingegeben; eine Veröffentlichung ist bislang noch nicht erfolgt.                                                                                                         Ein  Beitrag von Michael Renfert, 29.04.2019


Die Pleite der Aach Arkaden im Ortsteil Mühlhofen

Das Areal zum Bau der Aach Arkaden wurde von der Gde Uhldingen für 750.000€ an die eigens dafür gegründete Fa. Emtec GmbH & C0 Mühlhofen KG im Jahr 2013 verkauft. Bei einer so jungen Gesellschaft hätte sich geradezu die Frage aufdrängen müssen, warum man sich nicht durch zusätzliche Bürgschaften oder sonstige Sicherheiten einer erfolgreichen Durchführung des beabsichtigten Investitionsprojektes hätte absichern können?                                                              

Des Weiteren stellt sich zwingend die Frage, ob vor einem Verkauf an eine eigens dafür gegründete Fa. eine Bonitätsprüfung durch die Verwaltung hätte erfolgen müssen? Hier scheinen jedenfalls keine Profis sondern Amateure mit dem Verkauf des Areals beschäftigt gewesen zu sein.   

Nachdem am 02.01.2018 das endgültige Aus der Fa. Emtec durch das Amtsgericht Berlin Charlottenburg besiegelt wurde, hat  jetzt einzig und allein der Insolvenzverwalter das Sagen über die Verwertung der Insolvenzmasse. Seit der Insolvenz hat sich seit über einem Jahr an diesem über die Grenzen der Gemeinde hinweg berühmt berüchtigten und schändlichen Mühlhofer Loch für deren Bürger nichts geändert, obwohl der BM den Bürgern immer wieder seinen Einfluss (er ist doch raus aus dem Geschäft und damit ohne Einfluss) mit dem Zustand und damit der baldigen Beendigung dieses Schandflecks suggeriert.                                 

Mühlhofen steht vor einem Scherbenhaufen. Deren Bürger glauben seinen wiederholten Versprechungen schon lange nicht mehr.  Was sagt der Gemeinderat zu diesem Desaster? Er schweigt!  Bewundernswert ist der schwarze Mühlhofer Humor, wie sie überaus kreativ mit diesem Schandfleck umzugehen verstehen.         
Einfallsreich wurde in der 5. Jahreszeit gegen die traurige Tristesse inmitten des Mühlhofer Lochs ein Narrenbaum gesetzt.                                                                    
Seit Neuestem weist  ein nicht  zu übersehendes  Plakat mit dem Hinweis auf einen bevorstehenden Umzug des Ungeheuers von Loch Ness ins Mühlhofer Loch hin. Es soll darüber bereits heftig spekuliert worden sein, ob für diesen Ortsteil womöglich ein bedeutender Tourismusboom ausgelöst wird.   
                                                                                                                                                                 Ein Beitrag von Rudolf Butterweck, 28.04.2019   











Transparenz und offene Kommunikation ein besonderes Anliegen der AWG

Was versteht die AWG unter dem Begriff Transparenz und offene Kommunikation.

Sofern die AWG von den Bürgern das Mandat erhalten und in den neuen Gemeinderat gewählt werden sollte, wird sich diese an ihr Wahlversprechen halten und ganz  im Sinne ihrer Bürgerinnen und Bürger eine transparente und vor allem auch nachvollziehbare Kontrollfunktion gegenüber der Gemeindeverwaltung gem. §24 GemO BW ausüben.                   

Für die AWG ist es darüber hinaus ein besonderes Anliegen, dass nicht öffentliche Sitzungen, die in unserer Gemeinde schon zur Regel geworden sind, die Ausnahme bleiben müssen.           
Gemäß §35 GemO von BW sind nicht öffentliche Sitzungen nämlich nur in absolut notwendigen Ausnahmefällen erlaubt.                                                     
Ist dies zur Gewohnheitsregel geworden, beschleicht den Bürger zu Recht das Gefühl von Intransparenz und damit von Geheimniskrämerei.                                                                      
Des Weiteren wird sich die AWG im Zuge der Bekanntmachung von öffentlichen Sitzungen im Amtsblatt der Gemeinde dafür einsetzen, dass dies auch zukünftig  im Zuge einer nicht öffentlichen Sitzung möglich sein muss, wobei Ort, Datum und 
die Grundzüge der nicht öffentlichen Sitzung unter Berücksichtigung nicht öffentlicher Einschränkungen bekannt gemacht werden können.                                               
Damit wird die künftige Veröffentlichung der nichtöffentlichen Sitzung mit den Grundzügen der Tagesordnung die allgemein proklamierte Zielsetzung von Transparenz und offener Kommunikation gegenüber dem Bürger entsprechend gestärkt und vor allem Bürgervertrauen hergestellt.                                  
Nicht Geheimniskrämerei sondern Offenheit  und Transparenz schafft Vertrauen gegenüber unseren Bürgerinnen und Bürgern.
Die Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen wird so als mutiger Vorreiter dieser anspruchsvollen Zielsetzung von Transparenz und offener Kommunikation als positives Beispiel für ganz Baden-Württemberg wahr genommen werden und zugleich als Empfehlung zur Nachahmung  für andere Kommunen sein.   
In den nächsten Wochen wird die AWG über aktuelle Themen, welche die Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen betreffen, ausführlich berichten.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        Ein Beitrag von Anne Häußermann 22/04/19